Studium finanzieren ohne BAföG: 3 Möglichkeiten im Überblick
Tus MediaEin Studium ist eine große Investition in die eigene Zukunft. Doch nicht jeder Studierende in Deutschland erhält staatliche Unterstützung durch BAföG. Viele stehen daher vor der gleichen Frage: Wie kann ich mein Studium finanzieren ohne BAföG?
Viele Studierende suchen deshalb nach Nebenjobs, die sich möglichst flexibel mit dem Studium vereinbaren lassen. Besonders Tätigkeiten, bei denen man sein eigenes Wissen weitergeben kann – etwa Nachhilfeunterricht – sind dabei beliebt. Über Plattformen wie Nachhilfeunterricht.de können Studierende zum Beispiel ein eigenes Lehrerprofil erstellen und sich unkompliziert registrieren, um Schüler für Nachhilfestunden zu finden und ihren Nebenjob flexibel neben dem Studium zu organisieren.
Auch ohne staatliche Förderung gibt es mehrere Möglichkeiten, die Studienzeit finanziell zu stemmen. Viele Studierende kombinieren verschiedene Einnahmequellen – etwa Nebenjobs, Werkstudentenstellen oder selbstständige Tätigkeiten. Besonders beliebt sind flexible Jobs, die sich gut mit dem Studium vereinbaren lassen.
In diesem Artikel zeigen wir dir 3 der wichtigsten Möglichkeiten, ein Studium ohne BAföG zu finanzieren, erklären die jeweiligen Vor- und Nachteile und geben dir praktische Tipps für die Umsetzung.
Key Takeaways
- Ein Studium finanzieren ohne BAföG ist mit verschiedenen Nebenjobs möglich.
- Werkstudentenjobs bieten oft das höchste Einkommen und relevante Berufserfahrung.
- Minijobs sind leicht zu finden, aber finanziell begrenzt.
- Nachhilfe geben ist eine besonders flexible Möglichkeit für Studierende.
- Viele Studierende kombinieren mehrere Einnahmequellen, um ihre Kosten zu decken.
Überblick: Studium finanzieren ohne BAföG – die wichtigsten Optionen
Bevor wir uns die einzelnen Möglichkeiten genauer ansehen, hilft eine kurze Übersicht über die gängigsten Wege, ein Studium ohne staatliche Unterstützung zu finanzieren.
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Finanzierungsoption |
Durchschnittliches Einkommen |
Flexibilität |
Vorteile |
Nachteile |
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15–30 € pro Stunde |
Sehr hoch |
Hoher Stundenlohn, flexible Termine, online möglich |
Einkommen kann schwanken |
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Werkstudentenjob |
12–20 € pro Stunde |
Mittel |
Praxiserfahrung, gute Bezahlung, Karrierechancen |
Feste Arbeitszeiten |
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Nebenjob / Minijob |
bis 520 € pro Monat |
Mittel |
Schnell zu finden, wenig Voraussetzungen |
Begrenztes Einkommen |
Viele entscheiden sich dafür, Nachhilfe zu geben, weil sich dieser Nebenjob besonders flexibel mit dem Studium kombinieren lässt. Je nach Fach, Erfahrung und Unterrichtsform können die Stundenpreise dabei deutlich variieren. Wenn du überlegst, selbst Nachhilfe zu geben oder Unterricht zu nehmen, kann es hilfreich sein, sich einen Überblick über die üblichen Preise für Nachhilfeunterricht zu verschaffen, um realistische Erwartungen an Einkommen oder Kosten zu haben.
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Wie kann ich mein Studium ohne BAföG finanzieren?
Wenn du kein BAföG erhältst, bedeutet das nicht automatisch finanzielle Schwierigkeiten. Viele Studierende organisieren ihre Finanzierung selbstständig – und das oft erfolgreich. Die wichtigsten Schritte sind:
- Monatliche Kosten berechnen
- Einnahmequellen planen
- Flexible Jobs suchen, die sich mit dem Studium vereinbaren lassen

Typische monatliche Ausgaben von Studierenden in Deutschland sind:
- Miete oder WG-Zimmer
- Lebensmittel
- Krankenversicherung
- Semesterbeitrag
- Lernmaterialien
- Freizeit und Mobilität
Je nach Stadt liegen die monatlichen Kosten meist zwischen 800 und 1200 Euro. Um diese Summe zu decken, greifen viele Studierende auf eine Kombination aus Werkstudentenjob, Nebenjob oder Nachhilfeunterricht zurück. Im Folgenden schauen wir uns die drei beliebtesten Optionen genauer an.
1. Selbstständig Geld verdienen: Nachhilfe geben während des Studiums
Eine besonders flexible Möglichkeit, ein Studium ohne BAföG zu finanzieren, ist eine selbstständige Tätigkeit – zum Beispiel Nachhilfe geben. Viele Studierende verfügen über gute Kenntnisse in bestimmten Fächern, etwa:
- Mathematik
- Englisch
- Deutsch
- Naturwissenschaften
Diese Kenntnisse lassen sich hervorragend nutzen, um Schülern bei ihren Hausaufgaben oder der Prüfungsvorbereitung zu helfen.
Warum Nachhilfe geben eine gute Möglichkeit ist, das Studium zu finanzieren
Nachhilfe gehört zu den beliebtesten studentischen Nebenjobs. Das liegt vor allem an drei Faktoren:
Flexible Arbeitszeiten
Nachhilfeunterricht kann oft am Nachmittag oder Abend stattfinden – also genau dann, wenn keine Vorlesungen sind. Außerdem lassen sich Termine häufig individuell mit den Schülern abstimmen.
Attraktiver Stundenlohn
Viele Nachhilfelehrer verdienen 15 bis 30 Euro pro Stunde, je nach Fach und Erfahrung. Damit liegt der Stundenlohn oft deutlich über dem eines klassischen Nebenjobs.
Online-Unterricht ermöglicht noch mehr Flexibilität
Dank digitaler Plattformen kann Nachhilfe mittlerweile auch online stattfinden. Das bedeutet:
- keine Anfahrtswege
- flexible Terminplanung
- größere Auswahl an Schülern
Viele Studierende nutzen deshalb Plattformen, um ihre Nachhilfeangebote sichtbar zu machen und Schüler zu finden.
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Nachhilfe geben als Nebenjob: Ein Beispiel
Angenommen, du gibst 5 Stunden Nachhilfe pro Woche zu einem Preis von 20 € pro Stunde. Dann ergibt sich:
- 100 € pro Woche
- etwa 400 € pro Monat
Wenn du mehr Schüler hast oder einen höheren Stundenlohn verlangst, kann das Einkommen deutlich steigen. Viele Studierende finanzieren auf diese Weise einen großen Teil ihres Studiums.

Nachhilfe als langfristige Einnahmequelle
Ein weiterer Vorteil: Nachhilfe kann auch langfristig interessant sein. Manche Studierende bauen sich über mehrere Semester hinweg einen festen Schülerstamm auf. Dadurch entsteht ein relativ stabiles Einkommen. Außerdem entwickeln viele dabei wichtige Fähigkeiten, zum Beispiel:
- Kommunikationsfähigkeit
- Organisation
- pädagogische Erfahrung
Diese Kompetenzen können später auch im Berufsleben sehr wertvoll sein.
2. Werkstudentenjob: Praxiserfahrung und Einkommen kombinieren
Eine der häufigsten Antworten auf die Frage „wie kann ich mein Studium ohne BAföG finanzieren“ ist der klassische Werkstudentenjob. Werkstudenten arbeiten während ihres Studiums in einem Unternehmen und sammeln gleichzeitig praktische Erfahrung in ihrem Fachgebiet. Der große Vorteil: Diese Jobs sind speziell für Studierende konzipiert. Typische Merkmale eines Werkstudentenjobs:
- maximal 20 Stunden pro Woche während des Semesters
- mehr Arbeitsstunden in den Semesterferien möglich
- Tätigkeit meist im eigenen Studienfach
Dadurch können Studierende sowohl Geld verdienen als auch wertvolle Berufserfahrung sammeln.
Was verdient ein Werkstudent?
Viele Studierende fragen sich: Was verdient ein Werkstudent? Die Bezahlung variiert je nach Branche, Unternehmen und Studienfach. Durchschnittlich liegt der Stundenlohn jedoch zwischen 12 und 20 Euro pro Stunde. Typische Werkstudentengehälter nach Branche:
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Branche |
Stundenlohn |
|
IT / Informatik |
16–22 € |
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Ingenieurwesen |
15–20 € |
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Marketing / Kommunikation |
13–17 € |
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Verwaltung / Büro |
12–15 € |
Wenn du beispielsweise 15 € pro Stunde verdienst und 15 Stunden pro Woche arbeitest, kannst du etwa 900 € pro Monat brutto verdienen. Das reicht in vielen Städten bereits aus, um einen großen Teil der Lebenshaltungskosten zu decken.
Vorteile eines Werkstudentenjobs
Ein Werkstudentenjob bietet mehrere Vorteile:
- praktische Erfahrung im eigenen Studienbereich
- gute Bezahlung im Vergleich zu klassischen Nebenjobs
- bessere Chancen auf einen späteren Berufseinstieg
Viele Unternehmen übernehmen Werkstudenten nach dem Studium direkt als feste Mitarbeiter.
Nachteile
Trotz der Vorteile gibt es auch einige Herausforderungen:
- feste Arbeitszeiten können stressig sein
- Kombination aus Studium und Arbeit erfordert gutes Zeitmanagement
- weniger Flexibilität während der Prüfungsphase
Deshalb suchen viele Studierende zusätzlich nach flexibleren Einnahmequellen.
3. Nebenjob oder Minijob während des Studiums
Eine weitere Möglichkeit, ein Studium ohne BAföG zu finanzieren, ist ein klassischer Nebenjob. Viele Studierende arbeiten zum Beispiel als:
- Kellner oder Barista
- Verkäufer im Einzelhandel
- studentische Hilfskraft an der Universität
- Bürohilfe

Diese Jobs sind relativ leicht zu finden und erfordern meist keine spezielle Qualifikation.
Einkommen bei Minijobs
Minijobs sind in Deutschland besonders beliebt, weil sie steuerliche Vorteile bieten. Aktuell gilt:
- maximal 520 € Einkommen pro Monat
- meist 10 bis 12 € Stundenlohn
Das bedeutet, dass Studierende etwa 40 bis 50 Stunden pro Monat arbeiten.
Vorteile von Nebenjobs
Nebenjobs bieten mehrere Vorteile:
- schnell zu finden
- wenig Anforderungen
- oft flexible Arbeitszeiten
Viele Studierende nutzen Nebenjobs als erste Einnahmequelle während des Studiums.
Nachteile
Allerdings gibt es auch einige Einschränkungen:
- begrenztes Einkommen
- wenig Bezug zum Studium
- teilweise körperlich anstrengend
Aus diesem Grund suchen viele Studierende nach Alternativen mit höherer Flexibilität und besserer Bezahlung.
Tipps für eine stabile Finanzierung
Wenn du dein Studium ohne BAföG finanzieren möchtest, solltest du einige grundlegende Strategien beachten.
Mehrere Einnahmequellen kombinieren
Viele Studierende setzen nicht nur auf eine einzige Einkommensquelle. Eine typische Kombination ist zum Beispiel:
- Werkstudentenjob (600–800 € monatlich)
- gelegentliche Nachhilfe (200–400 € monatlich)
Dadurch entsteht eine stabilere finanzielle Situation.
Zeitmanagement ist entscheidend
Studium und Arbeit gleichzeitig zu organisieren kann herausfordernd sein. Hilfreich sind auch:
- feste Lernzeiten
- klare Wochenplanung
- Prioritäten setzen während der Prüfungsphase
Flexible Jobs bevorzugen
Besonders während intensiver Studienphasen ist Flexibilität wichtig. Jobs wie Nachhilfeunterricht oder freiberufliche Tätigkeiten lassen sich oft leichter an den Studienplan anpassen als klassische Nebenjobs.
Fazit: Studium finanzieren ohne BAföG ist gut möglich
Auch ohne staatliche Unterstützung gibt es zahlreiche Wege, ein Studium zu finanzieren. Die wichtigsten Optionen sind:
- Werkstudentenjobs, die Praxiserfahrung und Einkommen verbinden
- Nebenjobs oder Minijobs, die leicht zu finden sind
- selbstständige Tätigkeiten wie Nachhilfe geben, die besonders flexibel sind
Viele Studierende kombinieren mehrere dieser Möglichkeiten und schaffen so eine stabile finanzielle Grundlage während ihres Studiums. Wer seine Fähigkeiten nutzt und flexibel bleibt, kann sein Studium erfolgreich finanzieren – auch ohne BAföG.
Gerade Tätigkeiten mit flexiblem Zeitplan, wie etwa Nachhilfeunterricht, bieten dabei eine attraktive Möglichkeit, Studium und Einkommen miteinander zu verbinden.
